



Rund 300 Kilometer zeigte ich mich in Fluchtgruppen und war damit einer der aktivsten Fahrer im Feld der Int. Österreichrundfahrt 2011. Die Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis im Gesamtklassement musste ich gleich auf der zweiten Etappe auf das Kitzbühlerhorn begraben, erstens weil meine Form nicht mehr die beste war und zweitens verlor ich durch einem Sturz in den ich selbst nicht verwickelt war kurz vor der schweren Auffahrt auf das Horn den Anschluss ans Feld.
Danach galt mein Interesse mich in Fluchtgruppen zu zeigen, was mir recht gut gelang. Die Königsetappe über den Großglockner begann wieder nicht nach Wunsch, schon wenige Kilometer nach dem Start stürzte ich bei Tempo 60, zerstörte mein Hinterrad, und musste das Rennen nach dem Radwechsel wieder neu aufnehmen. In der Folge konnte ich mich aber doch noch zusammen mit 6 weiteren Fahren vom Feld absetzen. Mit einem Vorsprung von über 5 Minuten erreichten wir die Großglockner Hochalpenstraßen und ich überquerte den Glockner als 7. nach einer 130 KM langen Flucht wurde ich dann aber wieder vom Feld eingeholt.
Mein Team Vorarlberg prägte auch das letzte Teilstück von Podersdorf nach Wien. Als einzige österreichische Mannschaft brachte das Team mich in jene Fluchtgruppe unter, die sich rasch nach dem Start in Podersdorf gebildet hatte und bis 12 KM vor dem Ziel auf der Wiener Ringstraße mit einer Minute vor dem Feld blieb, dann aber leider von dem Hauptfeld eingeholt wurde. Mein Teamkollege, der Deutsche René Weissinger erreichte im Massensprint den ausgezeichneten 5 Rang.
Bester Team Vorarlberg Profi in der Gesamtwertung wurde Reto Hollenstein als 15. Gratulation zum Vereinsmeister Reto ;)!! nein im ernst super Leistung!
Nach ein paar Tagen Pause, geht es für mich und dem Team weiter, Freitag und Samstag sind wir in Italien am Lago di Maggiore bei zwei Straßenrennen UCI 1.1 im Einsatz.
lg. hrinki